Yonimassage
Yoni ist ein Wort aus dem Indischen (Sanskrit) und kann als Vulva, Schoß, Ursprung oder Quelle übersetzt werden. Mit Yoni ist der ganze
weibliche Genitalbereich gemeint . Yoni kündet von einer Kultur und Religion, in der die Frauen als Verkörperung göttlicher Energie angesehen und geehrt wurden.
Eingebettet in eine ausgiebige, harmonisierende Massage des ganzen Körpers erlebst Du die
Yonimassage. Dabei wird die Verbindung der Yoni zum Herzen unterstützt. Du wirst liebevoll und
achtsam gehalten, verwöhnt und begleitet. Der gesamte Außen- und Innenbereich der Yoni, sowie der Bereich des G-Punkts
werden achtsam berührt und angeregt. Die Massage kann für Dich eine vielseitige Forschungs- und Erlebnisreise sein, die alles
anklingen kann, was Du als Frau mitbringst. Als Empfangende bestimmst Du selbst, wie tiefgehend Deine Massage sein soll.
Die Yoni ist ihrem Wesen nach ein aufnehmendes, empfangendes Organ. So kann sie sowohl schöne als auch negative Energien in
sich aufnehmen und sammeln. Während der Massage zeigen sich neben vielfältigen genüsslichen oder unbekannten Empfindungen
gelegentlich auch emotionale und körperliche Verletzungen. In dem geborgenen Rahmen der Tantramassage wirst Du mit allem
achtsam und liebevoll berührt und gehalten. Hier ist es willkommen, die eigenen Emotionen zuzulassen. Auch Gefühle wie Schmerz
und Trauer dürfen sich zeigen und gefühlt werden. Dieses Erleben ermöglicht es schließlich, in der eigenen Weiblichkeit aufzugehen und zu entspannen. Freude, Glück und
Lebendigkeit können so zur vollen Entfaltung kommen.
Die Empfindungen, die möglicherweise während oder auch noch einige Tage nach einer Yonimassage auftauchen, sind von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Von Angst über
Wolllust, Berührt-Sein, Ruhe oder Gleichgültigkeit, Wut bis Freude kann alles auftauchen. Alles ist gut. Es geht dabei nicht um Erwartung oder Verurteilung, sondern um das
Wahrnehmen und Beobachten Deiner Gefühle. Sich als Frau für die eigenen inneren Empfindungen mehr und mehr zu öffnen und sich Ihnen hingeben zu können, ebnet den
Weg für die wahre Natur des Weiblichen: Pure, grenzenlose Liebe.
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G-Punkt
Der G-Punkt wurde nach der Abkürzung des deutschen Arztes Gräfenberg benannt. Es handelt sich hierbei eher um eine Fläche, als einen Punkt. Diese Fläche liegt in der Yoni
an der bauchzugewandeten Seite hinter dem Schambein. Der G-Punkt lässt sich als geriffeltes Gewebe ertasten und liegt bei jeder Frau unterschiedlich tief in der Yoni.
Über die achtsame, sanfte, mitfühlende Massage des G-Punktes lassen sich emotionale Blockaden lösen, die aus negativen sexuellen Erlebnissen entstanden sind. Diese
Blockaden sind es, die den G-Punkt oftmals taub, brennend oder schmerzhaft werden lassen. Durch die liebevolle Massage kann allmählich ein entspanntes, lustvolles Gefühl am G-Punkt entstehen.
Der Beckennerv steht mit der Harnröhre, dem G-Punkt, der Blase, der Gebärmutter und den beiden hinteren Dritteln des PC-Muskels in Verbindung. Der Beckennerv ist für
eine tiefe emotionale Erfahrung eines G-Punkt Orgasmus verantwortlich.
Der G-Punkt wird auch die weibliche Prostata genannt.
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Weibliche Ejakulation
Das Wissen um die weibliche Ejakulation ist keineswegs neu. Aus den Zeugnissen vieler Kulturen rund um den Erdball geht hervor,
das sie die weibliche Ejakulation als vollkommen normal, natürlich, sogar als heilig oder heilkräftig betrachteten.
Über die Stimulation des G-Punkts durch ausgiebiges massieren, drücken oder reiben kann der G-Punkt stark anschwellen. Die
Oberfläche fühlt sich dann ganz glatt an. Der Bereich ist mit einer farblosen, wässrigen Flüssigkeit gefüllt, dem weiblichen Ejakulat.
In Phasen großer Lust kann es sich ständig erneuern. Die Stimulation ist äußerst lustvoll.
Es kann ein Gefühl entstehen, urinieren zu müssen. Durch abwechselnde Entspannung und leichtes Pressen lässt sich das Ejakulat
ausstoßen. Es erfordert Zeit, körperliche Empfindungen neu zu deuten und eine neue innere Wahrnehmung aufzubauen. So lässt
sich das Gefühl des Harndrangs und des Ejakulierens unterscheiden. Wenn Sie ein Gespür für den Weg der Ejakulationsflüssigkeit
in Ihrem Körper entwickeln, wissen Sie auch die Zeichen für das nahende Überfließen zu deuten.
Das Ejakulieren kommt aus einer tiefen Entspannung und Loslassen. Es geht hier auch um die Experimentierfreude sich in weiteren weiblichen Aspekten der Lust zu erleben.
Mit oder ohne Ejakulation ist eine G-Punkt-Massage intensiv und kann das orgiastische Erleben steigern.
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Der weibliche Orgasmus
Die Welt der weiblichen Orgasmen ist sehr komplex und jede Frau ist darin vielfältig und einzigartig. Es gibt den klitoralen, vaginalen und uterinen Orgasmus der Frau und
Mischformen davon. Der klitorale Orgasmus wird durch Stimulation der Klitoris hervorgerufen. Ihn begleiten unwillkürliche, rhythmische Kontraktionen des PC-Muskels und
er ist nicht von einer Penetration abhängig. Multiple Orgasmen tauchen vor allem bei dieser Art des Höhepunkts auf.
Der uterine Orgasmus wird durch tiefe, schnelle Stöße erreicht, welche den Muttermund erschüttern. Dies wiederum stimuliert eine große empfindliche Membran, die die
Organe im Bauchraum und im Becken schützt (das Bauchfell), und damit auch die Gebärmutter (Uterus). Ein uteriner Orgasmus kommt normalerweise beim sexuellen Akt nur
einmal und er ist zutiefst befriedigend. Dieser Orgasmus wird als tiefe emotionale Erfahrung erlebt.
Der kombinierte Orgasmus weist Elemente des klitoralen und uterinen Höhepunktes auf. Diese Form wird vaginaler oder G-Punkt Orgasmus genannt. Dabei kommt es zu
rhythmischen Kontraktionen des PC-Muskels wie beim klitoralen Orgasmus. Dazu kommt auch die tiefere, emotionale Befriedigung des uterinen Orgasmus.
Beim G-Punkt Orgasmus kann es zu multiplen Orgasmen kommen, andrerseits gibt es auch das Gefühl, das einmal genug ist.
(Ausführlich nachzulesen in dem Buch weibliche Ejakulation und der G-Punkt von Deborah Sundahl)
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